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Pattaya: Die klassische Nebensaison gibt es nicht mehr
In Pattaya ist immer was los, die klassische Nebensaison gibt es mit Bestimmtheit nicht mehr. Nur der Mix der Besucher (im Unterschied zu „Touristen“) hat sich im Laufe der Zeit auch gewaltig verschoben. Der normale Tourist, ausgestattet mit Fremdwährung, ist eine seltene Spezies geworden. Das werden die ausländischen Bar- und Restaurant-Besitzer ohne Bedenken unterschreiben.
Aber Pattaya ist dieses Jahr zum ganz großen Wochenend-Ziel der Thais aus Bangkok und dem Industrie-Gürtel geworden. Jeden Freitag senkt sich eine echte kleine Auto-Karawane auf Pattaya nieder, und in den Hotels an der Wong Amat sind die grundsätzlich sehr großen Auto-Parkplätze krachend voll. Die Hotels gehobenen Standards haben entdeckt, welche Zauberwirkung die Spezialangebote 3 Tage/2 Nächte, entwickelt haben, und auf diese Weise kommt auch Bargeld in die Kasse, das Ganze muss nicht unbedingt viel Gewinn abwerfen, aber es kreiert Cash, zahlt die Rechnungen und überbrückt die lahme Saison.
Dazu ist die Stadt sichtlich bemüht, als zusätzliche Attraktion jedes Wochenende irgend ein Festival an der Beach Road zu organisieren, mit dem dazugehörenden, unvermeidlichen tagelangen Verkehrsstau. Wir wundern uns schon lange, weshalb man nicht das ganze Bali-Hai-Areal für diese Festivals benutzt, die Voraussetzungen sind optimal, der Verkehr auf den wenigen Achsen wird freigehalten.
Aber ohne Stau gibt es kein echtes Zusammengehörigkeitsgefühl, oder? Ich weiß, es kommt als Überraschung für all die geplagten Fußgänger, aber es gibt effektiv einen geschützten Fußgängerstreifen, nur befindet der sich nicht an einer Hauptstraße, sondern an der Soi 16 in Naklua, vor dem Haupttor der Blindenschule und des Blindenheims (siehe Foto). Die Ampel steht immer auf Grün, für den motorisierten Verkehr, und auch bei Rot gilt das als Grün, aber nicht Gelb, aber aus der lokalen Politik wollen wir uns raushalten.
Ouelle: Farang |